Den Durchbruch in der medizinischen Welt erzielte letztlich John D. Upledger. Er verlies leider das Konzept des “Atems des Lebens” und suchte eine “wissenschaftliche” Grund-lage. Es gelang ihm, körperliches und seelisches Empfinden zu verknüpfen und bei Störungen wieder in Einklang zu bringen.
Mit der Craniosacraltherapie berühren wir alle Strukturen des menschlichen Körpers: Muskeln, Knochen, Faszien, die Organe, inklusive dem Gehirn, das vegetative Nervensystem und nicht zuletzt die im Körpe gespeicherten Erinnerungen.
Ein menschliches Grund-bedürfnis ist es, berührt zu werden. Sanfte Berührung stimuliert das Nervensystem, es beginnt, unsere “Glücks-hormone” Serotonin, Dopamin und Oxytozin auszuschütten. Wir fühlen uns geborgen und in Sicherheit und beginnen zu entspannen. Alle Systeme im Körper, neben dem Nervensystem ebenso das Hormon- und das Immunsystem, können sich regulieren und wieder ins Gleichgewicht kommen. Dies hat weitreichende Auswirkungen auf unsere Gesundheit: wir sind resilienter gegenüber Krank-heiten, reagieren gelassener und empathischer gegenüber unserer Mitwelt, schlafen besser, sind konzentrierter und leistungsfähiger.
Auch vor, während und nach der Geburt bietet craniosacrale Arbeit eine wertvolle Unterstützung für Mutter und Kind. Sie fördert den Bindungsaufbau, erleichtert die Geburt und eventuell nach dieser vorhandene Blockaden und schafft so die Basis für einen verständnisvollen und liebevollen Umgang miteinander von Anfang an